Häufig gibt es kleine Brände oder Rauchentwicklungen in Gebäuden die schnell durch die Bewohner in schach gehalten und vermeintlich gelöscht wurden!

 

Das dann noch jemand die Feuerwehr alarmiert hat und diese auch noch dahin ausrückt, können viele nicht verstehen. Wir als Feuerwehrkameraden müssen uns daher sogar in einzelfällen Beschimpfungen gefallen lassen. Aber ist das echt nötig???

 

Es ist Fakt das die Feuerwehr zu jedem Einsatz ausrücken muss, wenn sie alarmiert wird! Ob es dort nun nicht mehr brennt oder was auch immer. Erst vor Ort wird entschieden ob der Einsatz abgebrochen wird!

 

Nun möchten wir aus aktuellem Anlass einmal berichten welche folgen es haben kann mit einer solchen Situation zu leichtfertig umzugehen und das obwohl die Feuerwehr schon vor Ort war!

 

So lautete ein Zeitungsartikel am 24.12.2011 um 15Uhr:

Viermünden. Feuer in einer Zwischendecke: So lautete am Heiligabend kurz nach 15 Uhr die Alarmmeldung für die Feuerwehr. 55 Brandschützer aus Viermünden, Schreufa und Frankenberg eilten mit acht Fahrzeugen zum Neuen Weg nach Viermünden.

 

Foto: Hoffmeister, HNA.de

 

„Es sah für zehn Minuten relativ dramatisch aus“, sagte der Frankenberger Wehrführer und stellvertretende Stadtbrandinspektor Stefan Stross der HNA.

 

Die insgesamt sechs Bewohner des Hauses hatten eine starke Rauchentwicklung aus der Zwischendecke vom ersten Obergeschoss zum ausgebauten Dachgeschoss sowie eine „heiße Wand“ bemerkt und daraufhin die Feuerwehr alarmiert.

 

„Bei der Kontrolle mit der Wärmebildkamera haben wir an zwei Stellen sehr heißen Rauch festgestellt“, berichtete Wehrführer Stross. Bezirksschornsteinfegermeister Heinz-Walter Beil wurde eingeschaltet. Die Frankenberger Feuerwehr brachte die Drehleiter in Stellung, um nötigenfalls sofort löschen zu können. Doch das war nicht erforderlich.

 

Die Bewohner des Hauses hatten sich im Erdgeschoss in Sicherheit gebracht. Verletzt wurde niemand. Ein vorsorglich angeforderter Rettungswagen konnte gleich wieder abrücken. Am Gebäude entstand nur geringer Schaden.

 

 

Wahrscheinlich wurde zu vorschnell eine Entwarnung vom Bezirksschornsteinfegermeister ausgesprochen und alle Einsatzkräfte rückten wieder ab. Das allerdings der Brandherd noch immer loderte bemerkte zu diesem Zeitpunkt niemand.

 

 

Nun ein Zeitungsartikel vom 25.12.2011 um 9:30Uhr:

 

Viermünden. In Flammen aufgegangen ist der Dachstuhl eines Wohnhauses im Neuen Weg in Viermünden. Kurz nach Mitternacht in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag gab die Leitstelle Alarm. Zunächst war von einem Fußbodenbrand die Rede.

 

 

Doch schon nach wenigen Minuten stand der komplette Dachstuhl in Flammen.Mehr als 70 Feuerwehrleute aus Viermünden, Schreufa, Geismar und der Kernstadtfeuerwehr Frankenberg waren im Einsatz. Wegen der starken Rauchentwicklung forderte Stadtbrandinspektor Martin Trost noch zusätzlich einen Gerätewagen Atemschutz aus Korbach an.

 

Bekämpft wurden die Flamen von der Frankenberger Drehleiter aus sowie mit etlichen B- und C-Rohren.

 

 

Am Nachmittag war die Feuerwehr schon einmal mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften vor Ort gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hieß es, bei Umbauarbeiten sei versehentlich der Kamin angebohrt worden. Dies hätte zur Folge gehabt, dass Rauchgas in eine Zwischendecke zwischen dem ersten Stock und dem Dachgeschoss gezogen sei. Ein Schornsteinfeger wurde eingeschaltet. Er hatte nach einer Inspektion zunächst Entwarnung gegeben.

 

 

Einige Stunden später brach dann jedoch ein großes Feuer aus. Die Ermittlungen dauern noch an. Die Schadensursache steht noch nicht genau fest. Verletzt wurde niemand.

 

Zahlreiche Schaulustige verfolgten die Löscharbeiten in der Weihnachtsnacht.

 

 

Quelle: HNA.de

 

Solche Bilder erzählen mehr als 1000 Worte! Von daher brauchen wir an dieser Stelle wohl weiter nichts hinzuzufügen!

Freiwillige Feuerwehr Wickenrode www.ffw-wickenrode.de
Aktualisiert am: 2011/12/25 - 11:59 durch: Stefan Rühling

 

 

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